Tendenzen
11.01.2010 -
Markttendenz für die Woche vom 11. bis 17. Januar 2010
Brotgetreide: Derzeit ist unklar, wie der hiesige Handel auf die etwas festere Tendenz an den Terminmärkten reagiert. Zum Jahresbeginn hofft man weiter auf Exportaufträge.
Raps: Die externen Einflüsse, wie die gestiegenen Rohölkurse und der feste Sojamarkt, lassen auf einen festen Start auch des hiesigen Rapsmarktes in das neue Jahr hoffen.
Futter-/Industriegetreide: Die leicht festere Preistendenz an den Terminmärkten für Soja und Körnermais lässt auch hierzulande etwas festere Kurse für den Handel zum Jahresbeginn erwarten.
Futtermittel: Der Absatz von Milchviehmischfutter hat sich durch die etwas höheren Milchpreise wieder etwas erholt. Trotz großer Ernten zeigen sich die Sojaschrotkurse vorerst sehr stabil.
Kartoffeln: Der Handel zeigte sich zuletzt gut mit Ware versorgt. Somit kann auch der erste Nachholbedarf im neuen Jahr gedeckt werden. Die Kurse zogen zuletzt nicht weiter an.
Schlachtrinder: Die Notierungen für lebende Schlachtrinder stiegen um Weihnachten zum Teil deutlich an. Auch zum Jahresbeginn geht man nur von knappen Stückzahlen aus.
Milch: Der Handel mit Milchprodukten zeigte sich zuletzt feiertagsbedingt beruhigt. Das Weihnachtsgeschäft mit Käse lief zufriedenstellend. Bei Frischprodukten und Butter sind die Erwartungen nicht ganz erfüllt worden.
Schlachtkälber: Zum Jahresbeginn wird mit einem rückläufigen Bedarf gerechnet. Da jedoch auch die Bestände deutlich abgebaut worden sind, werden vorerst stabile Kurse erwartet.
Schlachtschweine/-sauen: Trotz eines belebten Warenabflusses im Weihnachtsgeschäft ist nicht klar, ob sich die Kurse für lebende Schweine zum Jahresanfang behaupten können.
Ferkel: Zum Monatsbeginn zeigt sich der Handel ausgeglichen. Die Kurse sollten sich im bisherigen Bereich bewegen. Die weitere Entwicklung bleibt auch vom Schweinemarkt abhängig.
Schlachtlämmer/-schafe: Der Handel hat sich zum Jahresbeginn wieder beruhigt. Die reduzierten Lebendbestände und die geringen Fleischvorräte lassen jedoch auf ein weiterhin festes Preisniveau hoffen.
Eier: Zum Jahresbeginn hat sich der Handel etwas beruhigt. Während die Kurse für Käfigware etwas nachgeben, bleiben die Notierungen für Ware aus den übrigen Haltungsformen stabil.





