Tendenzen
04.01.2010 -
Markttendenz für die Woche vom 4. Januar 2010 bis 10. Januar 2010
Brotgetreide: Im Export hofft man auf eine bessere Nachfrage zum Jahresbeginn, durch den höheren Dollarkurs. Es werden Anfragen aus dem Iran, Irak und Saudi Arabien erwartet.
Raps: Trotz der weltweit hohen Raps- und Sojabestände, hat sich Stimmung an den internationalen Märkten für pflanzliche Öle wieder etwas gebessert.
Futter-/Industriegetreide: Durch das knappe Angebot an Körnermais und durch die Intervention der Gerste, wird auch für den Jahresbeginn mit festen Futtergetreidekursen gerechnet.
Futtermittel: Für den Jahresbeginn rechnet man mit stabilen Kursen für Mischfutter, da die Kurse für die meisten Komponenten sich derzeit recht stabil zeigen.
Kartoffeln: Bislang geht man von einem stabilen Preisverlauf für Qualitätsware aus. Die kalte Witterung vor den Feiertagen hat die Disposition zusätzlich behindert.
Schlachtrinder: Die Erzeugerpreise sind kurz vor den Feiertagen deutlich angezogen. Vor allem für kurzfristig verfügbare Jungbullen aber auch für Schlachtkühe konnten deutliche Aufschläge erzielt werden.
Milch: Durch die rege Nachfrage haben die Molkereien die Butterproduktion erhöht. Die Kurse für Käse konnten sich nochmals befestigen. Milchpulver tendierte zuletzt etwas günstiger.
Schlachtkälber: Die Gebote für das reduzierte Angebot an Schlachtkälbern zogen bereits vor den Feiertagen weiter an. Auch zum Jahresbeginn wird mit einem behaupteten Markt gerechnet.
Schlachtschweine/-sauen: Die rückläufigen Stückzahlen und eine, bis kurz vor den Feiertagen, rege Nachfrage lässt auf einen relativ festen Handel zum Jahresbeginn hoffen.
Ferkel: In den Feiertagswochen rechnet man mit behaupteten Kursen. Der Marktverlauf zum Jahresbeginn ist von der Entwicklung des Schweinemarktes abhängig.
Schlachtlämmer/-schafe: In der Weihnachtswoche wurden kaum Schlachtlämmer gehandelt, zwischen den Feiertagen werden – wenn überhaupt – nur Bedarfschlachtungen durchgeführt. Es wird mit festen Kursen gerechnet.
Eier: Die Eierpreise tendieren fest, die Preisspitze dürfte erreicht sein. Über die Weihnachtsfeiertage wird es nach Aussage vieler Marktbeteiligten zu einer Fortschreibung der Preise auf dem bisherigen Niveau kommen.





