Tendenzen
30.03.2009 -
Markttendenz für die Woche vom 30. März bis zum 5. April 2009
Brotgetreide: Ob sich die Notierungen, trotz des geringen Angebotes und der Exportnachfrage, weiter am saisonalen Tiefpunkt bewegen, hängt vor allem von der Entwicklung am Weltmarkt ab.
Raps: Da die Rapskurse in Matif noch nicht die aufwärtsgerichteten Preisbewegungen der US-Börsen umgesetzt haben, bleibt die Hoffnung auf eine festere Entwicklung.
Futter-/Industriegetreide: Weder beim Absatz im Inland, noch im Export gibt es Anzeichen, dass sich der Handel belebt.
Futtermittel: Die Sojanotierungen zogen weiter an. Die günstigen Kurse für die übrigen Komponenten haben bislang wenig Einfluss auf die Mischfutterpreise, da die alten Kontrakte erst erfüllt werden müssen.
Kartoffeln: Vor dem Osterfest wird mit einer weiteren Nachfragebelebung gerechnet. Die Preise für qualitativ ansprechende Ware können sich, trotz der zunehmenden Importe, gut behaupten.
Schlachtrinder: Während das Angebot an weiblichen Schlachtrindern saisonbedingt und aufgrund der niedrigen Erlöse für Milch leicht ansteigen dürfte, haben viele Bullenmäster die Stückzahlen, aufgrund der herabgesetzten Kurse, wieder reduziert.
Milch: Aufgrund der Tatsache, dass die saisonale Angebotsspitze erst bevorsteht und sich die Kurse für Milchprodukte erst langsam erholen, werden vorerst kaum festere Auszahlungspreise erwartet.
Schlachtkälber: Da sich der Markt, auch durch Einfuhren aus Holland, laufend in Höhe des Bedarfes versorgt, wird mit unveränderten Preisen gerechnet.
Schlachtschweine/-sauen: Die Erzeuger hoffen, dass die Gebote für Schlachtschweine noch etwas Luft nach oben haben.
Ferkel: Trotz des festeren Schlachtschweinemarktes, sorgt ein stetig ansteigendes Angebot, für wenig Spielraum für festere Ferkelpreise.
Schlachtlämmer/-schafe: Das bevorstehende Osterfest sollte wenigstens leichte Preisaufschläge ermöglichen.
Eier: Vor den Feiertagen sollte sich auch die Nachfrage nach Ware aus alternativen Haltungsformen deutlich erhöhen.





