Schleswig-Holstein

Zum Buch Nord-Ostsee-Kanal: Begegnungen

Kommentar

23.11.2009 -  

9 Milliarden Kunden

Die Rolle der Agrar- und Ernährungsindustrie wird gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten deutlich. Während viele andere Branchen mit herben Umsatzeinbußen, Exporteinbrüchen und Verlusten zu kämpfen haben, zeigt sich die Robustheit der Ernährungswirtschaft. Trotz der oftmals schmerzhaften Preisschwankungen auf den Märkten mit landwirtschaftlichen Rohstoffen bleibt die reale Produktion stabil. Es bleibt zu ...  mehr »


13.11.2009 -  

Zinsentwicklung – Wo geht die Reise hin?

Seit Anfang Juli 2008 bis heute ist der Leitzins von der Europäischen Zentralbank (EZB) sukzessive von 4,25 %, um insgesamt 3,25 % auf ein Rekordtief von 1,00 % gesenkt worden. Auch der Zinssatz der Euribor (Euro Interbank Offered Rate), zu dem sich 57 europäische Banken Anleihen in Euro gewähren, liegt seit den letzten drei Monaten unter 0,80 %. Diese Entwicklung wurde durch die sehr niedrige Inflation und die ...  mehr »


06.11.2009 -  

Agrarmärkte zwischen „heiß und kalt“

Beim Blick auf die ersten Ergebnisse des abgelaufenen Wirtschaftsjahres der Testbetriebsstatistik werden die Auswirkungen der Preisschwankungen der Agrarmärkte deutlich. Nach dem Motto: „Jeder ist mal dran“, verzeichnet meist in jedem Jahr ein Betriebstyp einen deutlichen Rückgang des Betriebsgewinns. Während vor einigen Jahren die Ferkel- und Mastschweineproduktion einen Einbruch erlebte, gaben zuletzt die Milchpreise deutlich nach und ...  mehr »


29.10.2009 -  

Das Dilemma mit dem Dollar

Derzeit bewegt sich wieder was an den Börsen für landwirtschaftliche Produkte. In den letzten Tagen konnten die Notierungen in Chikago wie auch Paris deutliche Zugewinne erzielen. Diese Bewegungen sind aber vielfach nicht fundamentaler Natur, sondern beruhen auf spekulativem Engagement zumeist der größeren Fondgesellschaften. Neben dem Dollar ist es derzeit das Wetter, was zu Spekulationen einlädt. In den USA läuft die Mais- ...  mehr »


19.10.2009 -  

Raps – Vermarkten mit Blick auf die Börsen!

Die Rapssaat ist schon lange abgeschlossen, die Bestände auf den Äckern stehen gut und alle warten auf eine gute Ernte mit hohen Preisen. Derzeit wird an der Börse Matif in Paris Raps für den Liefermonat August 2010 mit einem Preis von 274 Euro/t gehandelt. Aus den vorigen Jahren hat sich ein Differenz zwischen dem Marktpreis vor Ort und den notierten Preisen (Basis) an der Börse in Paris von rund 10 bis 15 Euro/t herausgebildet. Je nach Nähe ...  mehr »


12.10.2009 -  

30 Cents – Utopie oder realistische Chance?

Zurzeit gibt man sich ziemlich sicher und überall liest man: Die Erzeugerpreise für Milch werden steigen. Anschließend kommen die Erläuterungen zu dieser Aussage. Klar sind sich alle einig – eine positive Entwicklung zum Herbst hin ist üblich, nur hinsichtlich Menge, Nachfrage und Absatz wird die Thematik schwieriger. Es stellt sich für den Erzeuger die einfache Frage, ob der derzeit leichte Preisanstieg nachhaltig ist und damit ...  mehr »


05.10.2009 -  

Kartoffeln: Ernte gut – alles gut?

In der vergangenen Woche wurde das vorläufige Ergebnis der Kartoffelernte 2009 vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlicht. Danach ergibt sich für Deutschland eine Kartoffelernte von 11,6 Mio. t, das entspricht einem Plus von 0,3 Mio. t gegenüber dem Vorjahr. Der Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2008 von 11,27 Mio. t in einer Bandbreite von 10 Mio. in 2006 bis 13 Mio. t in 2004 wurde ...  mehr »


28.09.2009 -  

Null Toleranz

Die europäische Futtermittelindustrie schlägt Alarm: Bereits Ende September könnten bei der Versorgung mit Sojaschrot Engpässe auftreten. Aufgrund der derzeit noch bestehenden Nulltoleranz für genveränderte Sojasorten (GVO-Soja), für die in der EU noch keine Zulassung bestehen, könnte die Versorgung mit dem wichtigsten Eiweißfuttermittel ins Stocken geraten. Besteht hier tatsächlich die Gefahr ...  mehr »


21.09.2009 -  

Zwickmühle:  Angebotsdruck durch Liquiditätsengpässe!

Die Preise für Getreide kannten in den vorigen Wochen nur eine Richtung und zwar nach unten. Vor ein paar Wochen hat es keiner für möglich gehalten, dass der Weizenpreis so weit absinken kann. So sahen viele Marktbeteiligte Börsennotierungen an der Matif um die 125 Euro/t als Bodensatz, heute wird mittlerweile die 120 Euro/t Marke für den Liefermonat November 2009 umspielt. Ist dieses jetzt der Tiefpunkt oder sind weitere ...  mehr »


14.09.2009 -  

Quo vadis Schweinemarkt?

Nachdem die Milchpreise bereits im vorigen Jahr einbrachen und die Erzeugerpreise für Getreide und Raps im Laufe des Sommers unter Druck geraten sind, zeigt sich derzeit nur der Schlachtschweinemarkt relativ stabil, auch wenn es in der ersten Septemberwoche eine deutliche Preiskorrektur nach unten gab. Die Kurse haben das Rekordniveau vom August des vorigen Jahres, als die Notierungen kurzzeitig 1,80 Euro je kg SG überschritten, in diesem Jahr nicht ...  mehr »


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