Schleswig-Holstein

Zum Buch Nord-Ostsee-Kanal: Begegnungen

Landfrauen/Landjugend

20.01.2012 -  

Der Wegfall des Zivildienstes und seine Folgen

Bild - Der Wegfall des Zivildienstes und seine Folgen

Ingrid Sattler ist Vorsitzende des Facharbeitskreises Soziales im LandFrauenverband.

Foto: lfv
Kurzinterview zum Bundesfreiwilligendienst

Frau Sattler, welche Möglichkeiten für LandFrauen sehen Sie im Bundesfreiwilligendienst?

Der BFD ist eine tolle Sache für Frauen, die bereit sind, etwas für die Gesellschaft zu tun – und auch für sich selbst. Daraus kann sich durchaus eine persönliche Perspektive entwickeln. So gibt es begleitend zum BFD-Dienst ein umfangreiches Seminarangebot, zum Beispiel die „Basisqualifikation Pflege“. Daraus kann sich möglicherweise auch eine spätere Anstellung bei einem sozialen Träger ergeben.

Welche Unterschiede bestehen zu anderen Formen des Engagements?

Vom Ehrenamt unterscheidet sich der BFD, dass der Dienst sozialversichert ist und man ein Taschengeld bekommt. Vom FÖJ/FSJ unterscheidet er sich, dass man ihn nicht nur „mit 20“, sondern in jedem Alter leisten kann, in dem man sich dazu in der Lage fühlt. Die bewährten Strukturen von Zivildienst und FÖJ/FSJ sollen aber in jedem Fall erhalten bleiben.

Stellt der LandFrauenverband BFD-Plätze bereit?

Das ist nicht unsere Aufgabe. Wir wollen aufklären und informieren.

Interview: Tonio Keller


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