Landfrauen/Landjugend
02.02.2011 -
„Viele gute Gespräche“ auf der Grünen Woche
Mit 57 Mitgliedern war der LandFrauenverein Lauenburg nach Berlin gereist. Marlene Burmester (li.) nutzte die Internationale Grüne Woche auch, um den dlv-Stand zu besuchen, und traf dort die schleswig-holsteinische Präsidentin Marga Trede und Präsiumsmitglied Ulrike Röhr (3. und 4. v. r.). Agnes Witschen (r.), Vorsitzende des LandFrauenverbandes Weser-Ems, der 2012 den Deutschen LandFrauentag ausrichtet, warb als Mitglied des dlv-Präsidiums für die neue bundesweite Aktion „Unterwegs zu neuen Chancen“. Neben ihr dlv-Vizepräsidentin Jutta Quoos. Text und Foto: Kathrin Iselt-Segert
„Unterwegs zu neuen Chancen“ lautet das Motto der neuen bundesweiten Aktion des Deutschen LandFrauenverbandes. Das Ziel: LandFrauen in der ganzen Bundesrepublik sollen sich durch Ausflüge zu benachbarten Vereinen oder Reisen zu LandFrauen in anderen Landesverbänden noch besser vernetzen. Ein gute Möglichkeit, das zu tun, bot auch die Grüne Woche. Viele LandFrauen aus Schleswig-Holstein nutzten sie.
Und das auf ganz unterschiedliche Weise. Marlene Burmester zum Beispiel war mit 56 LandFrauen aus dem Ortsverein Lauenburg in den Bus gestiegen, um sich einen Tag auf der größten Landwirtschaftsmesse der Welt umzuschauen. Natürlich durfte ein Besuch in der Gartenausstellung oder im Bereich Haus- und Küchentechnik nicht fehlen. Aber die LandFrau machte sich auch auf den Weg zum Erlebnisbauernhof und freute sich, dort am Stand des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) „ihre“ Präsidentin Marga Trede und Präsidiumsmitglied Ulrike Röhr zu treffen. Gleichzeitig bot sich Gelegenheit, sich über die Aktion „Unterwegs zu neuen Chancen“ zu informieren.
Wie die Aktion laufen soll, darüber stimmten sich die Vertreterinnen der Landesverbände auf der dlv-Bundesvorstandssitzung im Vorfeld der Grünen Woche ab. Beim Empfang des Deutschen Bauernverbandes erlebte Präsidentin Marga Trede eine „energische“ Ministerin Ilse Aigner. Länderempfang, Agrarausschuss, Bäuerinnenforum (ausführlicher Bericht folgt) und Schleswig-Holstein-Abend boten ihr Gelegenheit für „viele gute Gespräche“. Unter anderem mit Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Marga Trede hätte die Ehefrau des parlamentarischen Staatssekretärs im Bundesinnenministerium und Pinneberger Bundestagsabgeordneten, Ole Schröder, gern für das Landesprojekt „Frau stärkt Kommune“ am 7. Juni in Kiel gewonnen. Doch da ist die Familienministerin, die im Juli ein Baby erwartet, schon im Mutterschutz. Kristina Schröder versicherte aber, dass sie gern gekommen wäre. Die Ministerin wisse nun auf jeden Fall, „wer wir sind“, ist Marga Trede trotzdem zufrieden mit dem Gespräch.





