Landfrauen/Landjugend
13.08.2010 -
Floßrallye der LJG Steinburger Geest
Foto 1: Zahlreiche Zuschauer verfolgen die Floßrallye vom Ufer aus.
Foto 2: In welche Richtung fährt wohl die LJG Rendswühren?
Foto 3: Gar nicht so einfach: das Spaghetti-Makkaroni-Spiel.
Fotos: Maike Dudde
Die „feuchten Socken“ waren die Schnellsten
Auch in diesem Jahr organisierte die Landjugendgruppe Steinburger Geest aus dem Kreis Steinburg wieder eine Floßrallye. Und wie immer hatten alle Beteiligten viel Spaß bei der ungewöhnlichen Wasserfahrt.
Kein schwimmendes Objekt war wie das andere. Außer 10 € Startgeld und einem selbst gebauten Floß – auch das Paddel musste selbst entworfen sein – war Kreativität als Bedingung angesagt. Das Gefährt musste auch noch eine ganze Mannschaft tragen, und spätestens da wurde es für die vielen Zuschauer lustig.
14 Teams mit mehr oder weniger fahrtüchtigen Wasserfahrzeugen meldeten sich zum Start an der Brücke über die Bekau in Eversdorf. Es war bei diesem Wettbewerb nicht nur gefragt, die Strecke auf dem Flüsschen mit einem Fortbewegungsmittel in Richtung Huje, 3 km entfernt, innerhalb einer vorgegebenen Zeit zu bewältigen, die tapferen Floßfahrer mussten dazu noch Aufgaben auf dem Land erfüllen.
Da gab es zum Beispiel die Spaghetti-Makkaroni-Aufgabe. Ein einzelner Spaghetto (hier kommt ausnahmsweise mal die Einzahl von „Spaghetti“ zur Geltung), und der auch noch roh, musste auf dem kürzesten Weg durch die Bekau transportiert werden und in einen Makkarono (!), der bekanntermaßen innen hohl ist, geschoben werden. Die Hände waren dabei hinter dem Rücken! Fünf Minuten Zeit hatten die Teilnehmer, um so viele Spaghetti wie möglich in die für sie vorgesehene Position zu bringen. So war der Spaß garantiert für die Teilnehmer, die es zum größten Teil schafften, zwar nicht trocken und mit allen Einzelteilen, jedoch unbeschadet ins Ziel zu kommen.
Die Vorsitzenden der Landjugendgruppe Steinburger Geest, Monika Thomas und Sven Löding, freuten sich über die große Beteiligung an der Veranstaltung und gaben die Sieger der Rallye bekannt, die sich als Gruppen lustige Namen gegeben hatten:
1. Platz: „Die feuchten Socken“; 2. Platz: „Junge Lüüd möt besoffen sein“; 3. Platz: die „Floßbande“; und der Kreativpreis ging an die Gruppe „Amphibien-Arsch“ aus Ottenbüttel, die laut eigener Aussage zirka 30 Arbeitsstunden in ihr Gefährt, das auch auf dem Land fahrtüchtig ist, gesteckt hatten.
Maike Dudde





