Landfrauen/Landjugend
02.07.2010 -
Im Jahr 2011 sind die Hühner los
Wie wäre es mit einem Zitronenhuhn? Foto: Michael Grabscheit/pixelio
Nach dem chinesischen Mondkalender folgt das nächste Jahr des Huhns 2017. Nach dem schleswig-holsteinischen LandFrauenkalender schon 2011. Dann nämlich sollen „gefiederte“ Skulpturen die Landesgartenschau in Norderstedt mitgestalten. Der Landesverband hat jetzt den Startschuss für die neue Aktion gegeben, bei der alle 184 LandFrauenvereine in Schleswig-Holstein aufgerufen sind, Kunstwerke rund um das Thema Huhn zu kreieren.
Immerhin wird dem Landesverband auf dem Gelände der Schau im Feldpark eine Streuobstwiese zur Verfügung gestellt. Unter den Bäumen können die „Hühner“ sozusagen flanieren. Damit die Schau möglichst bunt wird, setzt der Vorstand um Präsidentin Marga Trede auf die Initiative und Kreativität der LandFrauen in den Ortsvereinen. Denn neben der ursprünglichen Idee, Skulpturen aus Pappmaché auszustellen, besteht natürlich auch die Möglichkeit, andere Materialien wie Holz, Metall oder Ton zu verwenden. Allerdings müssen die Skulpturen nicht nur formschön, sondern auch formbeständig sein.
Deshalb weist die Geschäftsstelle im aktuellen Rundbrief darauf hin, dass das verwendete Material zum Beispiel durch das Auftragen von Bootslack geschützt werden sollte.
Unabhängig vom Material sollen die Figuren transportfähig, also nicht zu schwer sein. Das gilt es besonders zu beachten, wenn Steine verwendet werden.
Damit die Skulpturen aus dem Gras hervorragen, sollten möglichst stehende Hühner gebaut, geformt, geschweißt oder geschnitzt werden. Dabei, so die Vorgabe, sollen die Figuren 70 bis maximal 80 cm hoch und
50 cm breit sein.
Solide handwerkliche Arbeit ist nötig, um den Hühnern den richtigen Halt zu geben. Verankert werden sollen die Figuren an den Füßen. Empfohlen wird eine 40 cm lange Verankerung, am besten aus Metall, die zum Beispiel in Beton gegossen werden kann.
Bis Januar 2011 benötigt die Geschäftsstelle eine Beschreibung oder ein Foto der jeweiligen Figur. Die Abgabe ist für März 2011 vorgesehen.
Abgesehen von den technischen Vorgaben können die LandFrauen mit Ideen, Farben und Formen spielen, damit auf der Landesgartenschau wirklich die Hühner los sind. Einige Anregungen haben wir auf dieser Seite zusammengetragen.
Übrigens werden die Figuren nicht nur in Norderstedt ausgestellt, sondern nach der Schau für eine karitativen Zweck versteigert. Eine Idee, die die LandFrauen bereits nach der Landesgartenschau 2008 in Schleswig umgesetzten, wo sie 140 Metallblumen ausgestellt hatten. Die Versteigerung erbrachte damals gut 12.000 € zugunsten schleswig-holsteinischer Kinderhospizdienste.
An diesem Freitag haben die öffentlichen Führungen über das künftige Gartenschau-Gelände begonnen. Noch bis zum 3. September 2010 besteht die Möglichkeit, an jedem ersten Freitag im Monat an einer solchen Führung teilzunehmen. Danach ist das Ausstellunggelände bis zur Eröffnung der Schau am 21. April 2011 für die Öffentlichkeit geschlossen.
Weitere Informationen unter www. landesgartenschau-norderstedt.de
Kathrin Iselt-Segert





