Landfrauen/Landjugend
24.08.2009 -
LandFrauen diskutieren über Medienkonsum von Kindern
Die Nutzung der Medien wie Fernsehen und Internet beginnt bei Kindern sehr früh und ist heute, beispielsweise im Schulalltag, nicht mehr wegzudenken. Fernsehen, Gameboy, Computerspiele, Internet: Die modernen Medien verändern die Kindheit. Experten streiten über die Wirkung der virtuellen Welt auf die junge Psyche. Eltern wollen ihre Kinder verantwortungsvoll begleiten, sind aber oft überfordert. Der LandFrauenverband Schleswig-Holstein will das hochaktuelle Thema in einer Abendveranstaltung am 17. September in Neumünster aufgreifen.
Was Eltern oft besonders beunruhigt: Neben der Informationsbeschaffung und den Kommunikationsmöglichkeiten mit Hilfe der elektronischen Medien besteht die Gefahr von gewaltverherrlichenden, rassistischen oder sexistischen Angeboten, die Kinder und Jugendliche häufig nicht differenzieren können. Hier benötigen Eltern eine aktuelle Information für die verantwortungsvolle Begleitung ihrer Kinder.
Hilfe bieten etwa die Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen von „Schau hin“ (einer Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zusammen unter anderem mit der ARD und dem ZDF) sowie den „Game Treffs“ vom Offenen Kanal Schleswig-Holstein. Wer diese Unterstüztungsangebote kennen lernen möchte, ist am 17. September um 19.30 Uhr in die Galerie der Stadthalle in Neumünster eingeladen.
Dort wird zunächst Marga Trede, Präsidentin des LandFrauenverbandes, in das Thema einführen. Grit Feller, Leiterin des Johanniter Kinderhauses Quickborn und Beiratsmitglied der Initiative „Schau hin“ wird anschließend über den „angemessenen Umgang mit elektronischen Medien von Elementar- und Grundschulkindern“ sprechen.
Um „Computerspiele im Kinderzimmer – was Eltern wissen sollten“ geht es im Vortrag von Peter Willers, Leiter des Offenen Kanals Schleswig-Holstein, Kiel. Abschließend sind alle Teilnehmer zur Diskussion eingeladen.
Anmeldungen (bis 4. September) und weitere Informationen bei der Geschäftsstelle des Landesverbandes unter Tel.: 3359200.
Siehe auch Seite 63.lfv sh/kis





