Landfrauen/Landjugend
14.08.2009 -
„Spiel ohne Grenzen“ der LJG Quern
Eine nasse Angelegenheit: Wassertransport mit einem durchlöcherten Eimer.
Foto: Ursel Köhler
Fünf in einer Hose
Der Landjugendgruppe Quern mangelt es nicht an Ideen, denen sie die Tat folgen lassen. Auf ihrem Programm steht einmal im Jahr die Ausrichtung eines „Spiels ohne Grenzen“. Tatort für dieses Geschehen war auch diesmal wieder der Geltinger Bürgerpark, den die jungen Leute zuvor „rönschend“ auf Vordermann gebracht hatten.
Zusammen mit den übrigen Mitgliedern hatten sich die beiden Vorsitzenden Maik Petersen aus Lehbek und Nina Timm aus Grünholz Spiele ausgedacht, bei denen es nicht nur um Geschicklichkeit, sondern auch um Schnelligkeit ging. Klar, dass dabei so mancher der Teilnehmer bis auf die Haut nass wurde – schließlich wird der Teich des Bürgerparks mit in das „Spiel ohne Grenzen“ einbezogen.
Sechs Fünfer-Mannschaften gingen an den Start, wobei eine von ihnen nach der Devise „Freiwillige vor“ erst am Ort des Geschehens gebildet wurde. Zu ihr gehörte Amtswehrführer Gert Clement – Stoßseufzer nach dem ersten Durchgang: „Auf was habe ich mich da bloß eingelassen!“ – sowie die Urlauberin Sylvia Mumm und ihr Vater Peter Kopaniarz aus Dortmund. Weitere Mannschaften bildeten das von der stellvertretenden Bürgermeisterin Gisela Lorenzen angeführte Team der Geltinger Gemeindevertretung, eine Hausfrauen-Gruppe, die Jungjäger, der Geltinger Handels- und Gewerbeverein sowie Freunde der Feuerwehr.
Und auf Los ging’s launig kommentiert von Mitgliedern der Landjugend los. Dabei galt es zunächst, auf einem Seifenfeld einen Staffellauf zu absolvieren – eine schmierige Angelegenheit! Beim Hosen-Rennen – fünf „Beinlinge“ waren zu einer Riesenhose zusammengenäht – musste ein Slalom bewältigt werden, hüpfend oder mit Trippelschritten im Takt. Wer dabei den anderen losließ, kassierte Strafsekunden. Dann eine sehr nasse Angelegenheit: In durchlöcherten Eimern musste Wasser vom Bürgerpark-Teich auf dem Kopf zu einem Bottich transportiert werden. Da ging unterwegs mehr verloren, als ankam. Anfeuerungsrufe wie „Hopphopp“, „Tempo“ und „Lauflauf“ waren zwar gut gemeint, aber nützten nicht sonderlich viel. Nicht Jedermanns Sache war die Kombination von Wackelpudding-Essen, Eierlauf und „Blinde Kuh“. Und dann war da noch die Sache mit dem Gläserrücken auf einem Tresen. Da durfte kein Tropfen überschwappen. Richtiggehend harmlos dagegen eine Schätzfrage: „Wie viele aufgeblasene Luftballons passen in einen Kleinwagen?“ Die waren vorher schon aufgeblasen in besagtem Wagen herbeigeschafft worden – und es waren exakt 91.
Bei der Endabrechnung dieses zehnten „Spiel ohne Grenzen“ war dann klar, dass die Jungjäger den im vergangenen Jahr gewonnenen Pokal erfolgreich verteidigt hatten – große Freude bei Peter Arne Thomsen aus Böersby, Silke Jens aus Golsmaas, Finn Schmidt aus Brebel, Jens Husfeld aus Bosiek und Lars Clement aus Stangheck. Platz zwei belegten die Freunde der Feuerwehr und Platz drei die Geltinger Gemeindevertretung.
Ursel Köhler





