Landfrauen/Landjugend
05.06.2009 -
Finale beim 29. Berufswettbewerb der Landjugend in Nienburg/Weser
133 junge Frauen und Männer hatten sich für den Bundesentscheid des Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend qualifiziert – unter über 11.000 Jugendlichen, die bundesweit zunächst auf Kreisebene angetreten waren.
Foto: bdl
Schleswig-Holsteiner sind mitten unter den Besten
Nach einem harten Wettkampf stehen sie fest: die Sieger im Bundesentscheid mit dem Motto „Grüne Berufe – wir fürs Land“, der in Nienburg an der Weser (Niedersachsen) ausgetragen wurde. Schleswig-Holsteiner Teilnehmer landeten dabei im guten Mittelfeld.
In der Sparte Landwirtschaft Leistungsgruppe II gab es das beste Schleswig-Holsteiner Ergebnis: Arne Meyn aus Oldendorf und Christian Behn aus Westermoor kamen als Team auf Platz 5. In dieser Sparte hatten sich 26 Fachschüler in den Vorausscheiden gegen etwa 1.000 Konkurrenten auf Kreisebene für den Bundeswettbewerb qualifizieren können. Matthias Freihart und Samuel Muth (Baden-Württemberg) belegten den ersten, Georg Hechfellner und Bernhard Schneider (Bayern) den zweiten sowie Gerd Horsink und Gerald Hesping (Niedersachsen) den dritten Platz.
In der Hauswirtschaft machte Kristin Petersen aus Böklund mit Platz 9 „bella figura“ unter 16 für den Bundesentscheid qualifizierten jungen Frauen. Sarah Anna Häckler (Baden-Württemberg) gewann den ersten Platz vor Rike Bullwinkel und Anne Behlen (beide Niedersachsen). Auch hier waren etwa 1.000 Teilnehmerinnen auf Kreisebene angetreten.
Frauenpower auch in der Landwirtschaft: Die beste Junglandwirtin, die sich gegen die größtenteils männliche Konkurrenz in der Sparte Landwirtschaft Leistungsgruppe I durchsetzen konnte, heißt Heike Röthenbacher und stammt aus Bayern. Niklas Behrens (Niedersachsen), Christian Senftl (Bayern) errangen den zweiten und dritten Platz. Der beste Schleswig-Holsteiner in dieser Sparte war Torge Warlies aus Groß Kummerfeld. Zu bedenken: Er ist der 18.-Beste von etwa 6.000 Junglandwirten, die sich in dieser Sparte bundesweit an den Kreisentscheiden beteiligt hatten.
25 angehende Forstwirte maßen sich in den Praxisaufgaben. Frank Feustel (Thüringen), Andreas Bürle (Baden-Württemberg) und Marvin Faust setzten sich an die Spitze. Hier glänzten Schleswig-Holsteiner auf Platz 15 (Hannes Koopmann, Ammersbek) und Platz 23 (Christopher Wriedt, Elmshorn).
Im Bereich der Tierwirtschaft maßen sich beim Bundesentscheid die zwölf Besten von 500 Teilnehmern bundesweit. Am Ende kam Theresa Uhlig (Sachsen) vor Anne Varnhorn (Niedersachsen) und Renke Brockmann (Niedersachsen) auf den ersten Platz.
In der Sparte Weinbau nahmen verständlicherweise keine Schleswig-Holsteiner teil – noch nicht, könnte man sagen, denn seit Neuestem ist auch Schleswig-Holstein Weinland geworden (siehe Seite 13). Diesmal kamen die Sieger noch aus anderen Ländern: in der Leistungsgruppe I Christian Braunewell (Rheinland-Pfalz), Matthias Schuh (Bayern) und Andreas Ambs (Baden-Württenberg). In der Leistungsgruppe II (Winzer in Fortbildung) setzten sich die Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz durch: Bestian Strebel gewann vor Christian Pitthan und Christian Hartmann.
Ein Bericht vom Wettbewerb folgt im nächsten Bauernblatt.
bdl/kel





