Familie/Freizeit/Land und Leute
14.05.2010 -
Neue Serie: Gut integriert in Angeln
1. Folge: Dr. Raif Gülcan-Mülligans in Norgaardholz
In der Norgaardholzer Arztpraxis: Dr. Raif Gülcan-Mülligans mit Ehefrau Simone und der 13-jährigen Tochter Selina. Foto: Hans-Joachim Köhler
Ein Landarzt mit türkischen Wurzeln
„Integration“ ist das Zauberwort in der Debatte über den Umgang zwischen Ausländern beziehungsweise Personen mit ausländischer Herkunft, die in Deutschland leben, und den hier angestammten Menschen. Oft wird mangelnde Integration beklagt, aber es gibt auch gute Beispiele. Hans-Joachim und Ursula Köhler haben solche in ihrer Heimatregion Angeln gefunden und ... mehr »
14.05.2010 -
Aufs Korn genommen
Klo im Kornfeld
Ich glaube, ich werde als Glossenschreiber bald nicht mehr gebraucht. Die Nachrichtenagentur dpa/tmn kann das genauso gut, wenn nicht gar besser. Unter der Überschrift „Klo im Kornfeld – Heu muss nicht gesichert sein“ verbreitete sie vor Kurzem die folgende Meldung:
Ein Stapel Strohballen ist keine öffentliche Toilette und muss deshalb nicht gesichert sein. In einem Fall vor dem Oberlandesgericht Jena war ein Mann auf einen Feldweg abgebogen, um im Schutz eines Strohballenlagers sein Geschäft zu verrichten. Dabei war der „Sichtschutz“ auf ihn eingestürzt.
Der Mann klagte (nicht nur über Schmerzen, sondern auch ... mehr »
14.05.2010 -
Auf dem Bänkchen wie bei Asterix
„Guck mal, ist das nicht der Jüngste von Methusalix?“ – Wie die legendären Alten bei Asterix haben es sich die drei Strohpuppen auf dem Bänkchen gemütlich gemacht und scheinen das Tagesgeschehen im Dorf zu kommentieren. Das tun sie nun Tag für Tag.
Foto: Sönke Hauschild... mehr »
14.05.2010 -
Schulkinder kochten „Feinheimisch“ in der Fördesparkasse
Für den Nachtisch bereiteten Anton, Frederik, Leander, Yihu, Jonathan und Calvin Quark-Mousse mit Apfelkompott und gerösteten Haferflocken vor. Hinten Angela Fischer von der Fördesparkasse. Foto: Solveigh Hennig
Hähnchen und Äpfel kommen vom Bauern nebenan
Wie lecker gesunde Lebensmittel aus der Region sind und wie viel Spaß deren Zubereitung macht, haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a der Hardenbergschule in Kiel entdecken und lernen können.
Während seine Klassenkameraden noch eifrig mit Kartoffeln pellen, Karottenschälen und Hähnchenzerlegen beschäftigt waren, kümmerte sich ... mehr »
14.05.2010 -
4. Oldtimer-Trecker-Pflügen im Treenetal
Marcus Carstensen (33) ließ seine Tochter Freya auch einmal ans Steuer. Die Fünfjährige war natürlich begeistert. Foto: Peter Mai
Alte „Arbeitstiere“ auf dem Acker
Bereits zum vierten Mal veranstalteten die im Jahr 2005 gegründeten „Oldtimerfreunde Treenetal Eggebek“ ihr Oldtimer-Trecker-Pflügen. Auf der Koppel des landwirtschaftlichen Betriebes Nico Evers in Eggebek, Westerfeld, trafen sich mehr als 20 dieser teilweise 60 Jahre alten, toll restaurierten „Arbeitstiere“ mit jungen und älteren Lenkern, um saubere Furchen zu ziehen, zu fachsimpeln und auch die Gemeinschaft zu pflegen.
Der ... mehr »
07.05.2010 -
Fische mit Ultraschallsendern sollen Erkenntnisse über die Eignung der Gewässer bringen
Im Dienste der Wissenschaft ab in die Freiheit: Jörn Geßner vom Leibniz-Institut setzt die drei Versuchs-Störe in die Stör. Hinten auf dem Boot bedient sein Kollege Frank Fredrich die Telemetriegeräte.Was stört den Stör in der Stör?Der Stör – die Stör: Welcher Name von welchem abstammt, wissen nicht einmal die Sprachwissenschaftler. „Fluss und Fisch, beide heißen Stör, und beide gehören zusammen, damit wollen wir es bewenden lassen“, findet Uwe Jens Lützen von der Gesellschaft zur Rettung des Störs. Nicht bewenden lassen wollen es die Freunde des Fisches damit, dass er aus den ... mehr »
07.05.2010 -
Aufs Korn genommen
Plinius an der Nordsee„Nordsee – Mordsee“ ist seit alters her eine Redensart an der Westküste. Georg Quedens aus Norddorf auf Amrum hat in seinem gleichnamigen neu erschienenen Buch den – oft vergeblichen – Kampf der Menschen gegen die Sturmfluten der Nordsee beschrieben. Er verrät uns darin auch, welchen Eindruck der römische Schriftsteller Plinius der Ältere hatte, als er 47 und 58 nach Christus die Nordseeküste besuchte, wo damals der Volksstamm der Chauken lebte:„Zweimal in 24 Stunden überflutet der Ozean mit starker Brandung die Küste, sodass man nicht sagen kann, ob sie zum Land ... mehr »
07.05.2010 -
Zum Muttertag: Ute Schulte Ostermann erzählt aus dem Leben einer Großfamilie
Die Geschwister: Elf Freunde sollt ihr sein! Lilika, Michel, Jakob, Franziska, Hannes, Juleka, Kaspar, Katinka, Sacha, Anouchka und Nicolas (v. li.) verstehen sich prima. Foto: privatElf Kinder, na und?An diesem Sonntag ist Muttertag. Viele Frauen werden mit einem Blumenstrauß oder einer Schachtel Pralinen beglückt. Ute Schulte Ostermann legt auf derlei Aufmerksamkeiten keinen Wert. Elf Kinder hat sie zur Welt gebracht. Hier erzählt die Kielerin über das turbulente Leben in einer Großfamilie.Eine Frage, um die Ute Schulte Ostermann nie herumkommt, ist die, ob sie tatsächlich schon immer so viele Kinder bekommen wollte? „Nein, das hat ... mehr »
07.05.2010 -
Serie: Alte Postkarten aus Angeln – 8. und letzte Folge: Der Dorfkrug in Stoltebüll
Diese Postkarte von 1904 zeigt, dass sich am Äußeren des damaligen „Lützen’s Gasthof“ nicht allzu viel verändert hat. Schon damals spendete eine alte Eiche auf dem Vorplatz Schatten. Sammlung Berndt Lassen, IG Baupflege AngelnHier kaufte der Bürgermeister Geburtstags-Pralinen„Ich bin mit Leib und Seele Gastwirtin“, sagt die 76-jährige Thea Lefeldt aus Stoltebüll, die seit über vier Jahrzehnten Chefin des „Dorfkrugs“ – früher „Tanneneck“ – ist. Die Arbeit in der Gastwirtschaft, die sich seit 1938 im Besitz ihrer Familie befindet, ... mehr »
30.04.2010 -
120 Kilometer lange Demonstrationslinie führte auch durch Elmshorn
Kunterbunt, fröhlich und lebendig ging es zu bei der Menschenkette – hier in Elmshorn. Foto: Carsten WittmaackMit 120.000 Menschen kam es zur „Kettenreaktion“Seit Jahr und Tag sind die Atommeiler in Brunsbüttel und Krümmel den Atomkraftgegnern sprichwörtlich ein Dorn im Auge. Was lag da näher, als beide Orte zum symbolträchtigen Ausgangs- und Endpunkt einer Aktion zu machen, an der sich insgesamt rund 120.000 Menschen beteiligten. „Kettenreaktion – Atomkraft abschalten“ hieß das Motto, zu dem ein Bündnis aus Umweltverbänden, Parteien, Gewerkschaften, Kirchen und Künstlern aufgerufen hatte. ... mehr »







