Familie/Freizeit/Land und Leute
27.01.2012 -
Aufs Korn genommen
Ohne WorteDer französische Regisseur Michel Hazanavicius hat jüngst – als Hommage an die alten Stummfilme – einen neuen Stummfilm mit dem Titel „The Artist“ gedreht. Da hatte er aber die Rechnung ohne die Kinobesucher in Liverpool gemacht! Als die bemerkten, dass der Film keinen Ton hat, verließen sie empört den Saal, verlangten ihr Geld zurück – und bekamen es sogar anstandslos ausbezahlt. „Stummfilm“ spricht eben nicht genug für sich, da hätte man eine Erklärung dazuschreiben müssen. Eigenartig nur: Über Filme ohne Inhalt hat sich bisher noch kaum jemand beschwert.Tonio Keller
27.01.2012 -
In Angeln unterwegs: Von Brodlos nach Specklos
Bürgermeister Peter-Martin Dreyer (Mitte) bei einer Stippvisite in Brodlos. Er trifft hier zwei „keineswegs mittellose“ Berliner Freunde des Eigentümers Dr. Rothkirch. Foto: Hans-Joachim KöhlerWenig Boden hieß wenig Brot und SpeckNur einen halben Kilometer voneinander entfernt liegen im Naturpark Schlei zwei Winzlinge: Brodlos und Specklos. Selbst Bürgermeister Peter-Martin Dreyer, Oberhaupt der Gemeinde Rabenkirchen-Faulück, weiß nicht genau, was es mit diesen ungewöhnlichen Bezeichnungen auf sich hat. Sicher ist aber: Beide Ortsnamen beziehen sich auf ehemalige Katenstellen abseits des Dorfkerns von Faulück. ... mehr »
20.01.2012 -
Lasse Abraham aus Pölitz war Volontär auf der Tierrettungsstation Harnas in Namibia
Foto 1: Volontär Lasse Abraham begleitet eine Herde junger Löwen bei ihren ersten vorsichtigen Schritten in der Auswilderungszone der Tierrettungsstation Harnas.Foto 2: Arbeitspause mit zahmem Gepard: Auch am Rande der Kalahariwüste ist Lasses Fußballverein aus Stormarn präsent – im Geiste und auf dem T-Shirt.Fotos: privat Wo Wildkatzen langsam wieder wild werdenAbenteuer Afrika: Die Harnas-Farm in Ostnamibia bietet bedrohten und bedürftigen Tieren einen Schutzraum sowie die Chance auf ein Leben in Freiheit. In der TV-Dokuserie „Das Waisenhaus für wilde Tiere“ (montags bis freitags 16.10 Uhr, ARD) können die ... mehr »
20.01.2012 -
Aufs Korn genommen
Plörre zum Mitnehmen
Es geht doch nichts über einen handaufgebrühten Kaffee mit einem ordentlichen Schuss Milch! Das dauert zwar seine Zeit, schmeckt aber hundertmal besser als dieser moderne Hightech-Muckefuck aus dem Kaffeeladen. Und den Kaffee darf ich auch zu Hause und vor allem im Sitzen genießen. Im Trend liegt allerdings, seinen Kaffee unterwegs im Laufen runterzukippen. Nahezu überall bekommt man diesen Coffee to go. Also die Plörre zum Mitnehmen, streng genommen, zum Gehen bestimmt. Abgefüllt in Pappbechern, Plastikdeckel mit Schnabeltassenfunktion draufgesetzt – und das Ganze ist fertig „to go“. Fertig zum Wegrennen ... mehr »
20.01.2012 -
Wildpark Eekholt hatte Rekordjahr mit fast 250.000 Besuchern
Foto 1: Drei Haselmauspaare überwintern erstmals im Wildpark Eekholt. Sie sollen mit ihrem Nachwuchs die Freilandpopulation in Dänemark unterstützen. Foto 2: Sie blickten auf ein erfolgreiches Jahr zurück (v. li.): die Leiterin der Wildparkschule, Ute Kröger, Wildparkmitbegründerin Theda Hatlapa, die Inhaberin der Wildparks, Enkeltochter Isabelle Mahnert, und Geschäftsführer Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck.Fotos: Karsten PaulsenWo sich Wolf und Haselmaus Gute Nacht sagenDie Naturerlebnisstätte „Wildpark Eekholt“ bei Bad Bramstedt hat das Jahr 2011 mit einem Rekord von fast 250.000 Besuchern abgeschlossen. ... mehr »
20.01.2012 -
Enorme Landabbrüche an den Steilküsten
Helmut Husfeld betrachtet die Abbruchstellen in Habernis Huk: Ein 3 m breiter Streifen Grünland ist weg. Foto: Hans-Joachim KöhlerZeitbomben an der KanteNur rund 5 m breit ist der Naturstrand vor der Steilküste von Habernis in der Angelner Gemeinde Steinberg. Neuerdings wird dieser schmale Streifen teilweise von einer schwarzen, schmierigen Masse bedeckt. „Von oben ist auf einer Länge von 200 m eine große Menge Land abgebrochen“, sagt Anlieger Helmut Husfeld. „Wir haben bis zu 3 m Wiesenland ans Meer verloren.“ Von seinem Wohnzimmer kann der ehemalige Kommunalbeamte sehen, wie die Abbruchkante seinem Anwesen in Habernis Huk immer ... mehr »
12.01.2012 -
Wachwechsel an Bord der „Nis Randers“
Foto 1: Das ganze Jahr hindurch einsatzbereit in der westlichen Ostsee ist der Seenotrettungskreuzer „Nis Randers“. Manöver mit Hubschrauber finden regelmäßig statt.Foto 2: In Reih und Glied (v. li.): Dirk Höper, der neue erste Vormann der „Nis Randers“, mit dem Newcomer Sven Detlefsen, dem zweiten Vormann Mario Sörnsen und Andreas Doose, dem Chef der Maasholmer Freiwilligencrew. Fotos: Hans-Joachim KöhlerWuppertal unterstützt die SeenotrettungAn der Spitze der hauptamtlich besetzten Seenotrettungsstation Maasholm der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und gleichzeitig an Bord des in ... mehr »
12.01.2012 -
Aufs Korn genommen
Milupa ruft Katzen zurück
Wie arm wäre mein Leben ohne die Ratgebermeldungen der Deutschen Presseagentur! Auf jeden Fall hätte ich dann weniger zu lachen. Meine Favoriten dieser Woche sind folgende: Milupa ruft Abendbrei zurück. Pastinaken müssen straff und fest sein. Hausschuhe gehören nicht ins Büro. Schon bei Kinderwunsch an Folsäure denken. Fingerfood eignet sich gut für Demenzkranke. Silvesterknaller nicht lose in die Tasche stecken. Katzen vor trockener Heizungsluft schützen. Restalkohol nicht unterschätzen.
Da kam mir die Idee, die Hauptwörter herauszunehmen und zur Verteilung auf die Leerstellen anzubieten. ... mehr »
12.01.2012 -
Historische Güter in heutiger Zeit: Gut Projensdorf bei Kiel
Foto 1: Almuth Hassenstein führt mit sicherer Hand Gut Projensdorf ins 21. Jahrhundert.Foto 2: Wiebke Kahl kümmert sich um „Lakritz“, „Megan“ und „Lavinja“ (v. li.).Foto 3: Direkt hinter dem Fenster liegt der „Strand“. Fotos: Tonio KellerAuf die richtigen Pferde gesetztAls kleines Mädchen saß sie auf dem Schecken „Herold“ und lernte reiten. „Es war ein ausrangiertes Voltigierpferd, das mit den Bullen auf der Weide lief“, erinnert sich Almuth Hassenstein. Pferde sind es auch, die heute das Gut Projensdorf bei Kiel prägen und ein wichtiges wirtschaftliches Standbein darstellen. Ein ... mehr »
12.01.2012 -
Neue Serie: In Angeln unterwegs
In Schrepperie ist für die Bürger Peter Schramm (li.), Peter Braasch und Helmut Boger die Welt noch in Ordnung. Das freut Bürgermeister Hans-Jürgen Schwager (3. v. li.). Foto: Hans-Joachim KöhlerVon Marschall bis nach SchrepperieDen Einheimischen sind diese Ortsnamen vertraut, den Auswärtigen geben sie Rätsel auf: die kleinen topografischen Kuriositäten in der Landschaft Angeln. Fremdartige und teilweise skurril klingende Bezeichnungen wie Affegünt, Baggelan oder Düstnishy kommen einem geradezu exotisch vor. Manche Leute wohnen in Morgenstern, in Knappersfeld oder gar im „Paradies“. Oft gibt es in den Dörfern ... mehr »






