Familie/Freizeit/Land und Leute
05.04.2012 -
Dem Osterhasen auf der Spur
Foto 1: Ein Schläfchen in Ehren kann niemand verwehren, mag sich Meister Lampe vor seinem großen Auftritt am Ostersonntag denken. Doch jetzt heißt es aufwachen, die Pflicht ruft! Foto 2: Jan-Hendrik, Petra, Mario und Ann-Kathrin Jensen (v. li.) haben ein gemeinsames Hobby. Fotos: Silke Bromm-KriegerWo Meister Lampe tatsächlich zu Hause ist Mitten im Herzen von Angeln in einem kleinen 231-Seelendorf, unweit der Praxis des TV-Landarztes Dr. Jan Bergmann, hat das Bauernblatt endlich die Antwort darauf gefunden, woher der Osterhase kommt. Rätseln Sie mit, um welchen geheimnisumwitterten Ort es sich handelt! Erst am Ende lassen wir die Katze, äh, das Kaninchen, aus ... mehr »
05.04.2012 -
Aufs Korn genommen
Was ist Europa?
„Europa ist mehr als eine Antwort auf die Geschichte“, hat Außenminister Guido Westerwelle kürzlich gesagt. Nun, wenn denn „Europa“ eine Antwort ist, dann auf die Frage, wie der Kontinent westlich von Asien und nördlich von Afrika heißt. Liebhaber der griechischen Sagen können auch jene phönizische Prinzessin anführen, die von Zeus in Gestalt eines Stieres nach Kreta entführt wurde. Wenn gefragt wird, wie die hieß, wäre „Europa“ ebenfalls die richtige Antwort.
Doch die meisten Leute scheinen eher wichtig zu finden, was Europa nicht ist – oder zumindest nicht nur. ... mehr »
05.04.2012 -
Olivenernte in Griechenland
Für Kostas Artakianos sind Olivenbäume „lebendige Skulpturen, die es gilt, respektvoll zu bewahren und zu schätzen“. Foto: Ulla WolanewitzDie schwarzen Juwelen von LesbosWährend Politiker in Berlin und Athen Hilfspakete und Euro-Rettungsmaßnahmen diskutieren und verabschieden, weht auf den griechischen Inseln ein ganz anderer Wind. Die Tatsache, dass Beamtenstellen und Renten reduziert werden, tangiert die von der Landwirtschaft und vom Tourismus lebende Bevölkerung nur minimal, wenn überhaupt. Denn hier macht die Debla die Musik – das Werkzeug, das die Landwirte auf Lesbos von Oktober bis Mai tagtäglich begleitet. Dann ... mehr »
05.04.2012 -
Historische Güter in heutiger Zeit: Gut Pronstorf
Bild 1: Hans-Caspar Graf zu Rantzau und seine Ehefrau Antje haben mit der Umgestaltung von Gut Pronstorf ein großes Projekt bewegt. Im Hintergrund das 1728 erbaute barocke Herrenhaus. Bild 2: Graf zu Rantzau hat ab 2007 die Landwirtschaft komplett aus dem historischen Areal ausgelagert „wie einen neu angesiedelten Betrieb“.Bild 3: Gräfin zu Rantzaus Empfehlung für ein Hochzeitszimmer. Fotos: Tonio KellerLandwirtschaft und Schönheit wieder versöhntPronstorf ist ein Schmuckstück im Segeberger Land: die alte Kirche, das kleine Dorf, das Gut mit seinen Festivitäten und neuerdings mit einem stilvollen Hotel. Das war nicht immer so. Fast ein ... mehr »
04.04.2012 -
Der Mönchsweg führt quer durchs Land von Glückstadt bis Puttgarden
Dagmar Ott (li.), Dr. Klaus Westphal vom Verein Mönchsweg und die Bosauer Pastorin Heike Bitterwolf hoffen auf viele Besucher auf dem Radweg. Foto: Bernd GerwanskiAuf den Spuren der frühen ChristenheitDie ersten Frühlingstage nahm der Verein Mönchsweg zum Anlass, an der St.-Petri-Kirche in Bosau die Saison zu eröffnen. In erster Linie sind es die Radfahrer, die der Verein ansprechen möchte. Doch die 340 km lange Route, die von Glückstadt an der Elbe bis nach Puttgarden auf der Insel Fehmarn reicht, ist ebenso für Reisende geeignet, die ein Auto nutzen. Ebenso können einzelne Teilabschnitte besucht werden, auch zu Fuß.Der Weg ... mehr »
04.04.2012 -
Harm Paulsen lebt für die experimentelle Archäologie
Harm Paulsen mit Bogen und einem Köcher selbst gefertigter Pfeile. Foto: Imme FeldmannDer den Bogen spanntAls 1991 „Ötzi“, der Mann aus dem Eis, im Tisenjoch in den Ötztaler Alpen in Südtirol gefunden wurde, lag bei seiner Leiche ein 1,82 m langer Bogenstab aus Eibenholz. Die Sehne war nicht mehr auffindbar. Daraufhin wurde der damals schon in Fachkreisen bekannte Experimentalarchäologe Harm Paulsen aus Schleswig gebeten, den Bogen nachzubauen und seine Schießtauglichkeit zu eruieren.„Versuche mit nachgebauten Bögen ergaben, dass man damit auf eine Entfernung von 30 bis 50 m problemlos und mit hoher Zielgenauigkeit tödliche ... mehr »
30.03.2012 -
Claudia Brauer ist im Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Berufs- und Fachschulen für Landwirtschaft
Johannes Kujack (23, li.) aus Husum und Devin Stieg (18) von Fehmarn zeigen ihrer Lehrerin, Referendarin Claudia Brauer (28), das Ergebnis ihrer Arbeit: ein Zukunftsszenario des Fischereiwesens. Foto: Tonio KellerSchüler lernen heute selbstständig – Lehrer auch„Da vorne zu stehen und mit den Schülern klarzukommen, ist etwas ganz Großartiges. Das lernt man nur durch Ausprobieren“, sagt Claudia Brauer. Dass die 28-jährige Referendarin eine Lehrerin aus Leidenschaft ist, ist schnell zu spüren, und das scheinen auch ihre Schüler zu merken. Die Jungs der Unterstufe „Konsum- und Krabbenfischer“ am Grünen Kamp in ... mehr »
30.03.2012 -
Gespräch mit Heinz Sandbrink, Schulaufsicht Agrarwirtschaft in der Landesregierung
„Praxiskenntnisse müssen in Eigeninitiative erworben werden“
Auf die Qualität der Lehrer an den Berufsschulen und Fachschulen für Landwirtschaft im Land lässt Heinz Sandbrink nichts kommen. Er ist zuständig für die Schulaufsicht Agrarwirtschaft im Landwirtschafts- sowie im Bildungsministerium Schleswig-Holstein. „Die Lehramtsbewerber gehen durch ein gründliches Auswahlverfahren, da stellen wir hohe Anforderungen. Auch die Schulen tun dies, denn sie wollen gute Lehrer haben“, betont er.
Was macht einen guten Lehrer oder eine gute Lehrerin aus? Sandbrink: „Er oder sie muss den Umgang mit jungen ... mehr »
30.03.2012 -
Aufs Korn genommen
Jedem seinen Pandabären
„Der Schierlingswasserfenchel ist unser botanischer Pandabär“, hat jetzt Manfred Braasch verkündet, Geschäftsführer des BUND-Landesverbandes Hamburg. Er will uns damit allerdings weder zum 1. April einen Bären aufbinden, noch hat er zu tief in den Schierlingsbecher geguckt, was schon Sokrates nicht gut bekommen ist. Nein, Braasch will uns nicht pandaschwarzweißmachen, dass besagter Fenchel brummt, Beine hat und Bambus frisst, sondern zum Ausdruck bringen: Der Schierlingswasserfenchel, der nur noch im Tidebereich der Unterelbe wächst, ist so selten geworden wie das Wappentier des World Wide Fund for ... mehr »
30.03.2012 -
Mühlenmuseum in Reinfeld eröffnet
Aus mehr als 600 Einzelteilen hat Rolf Nielsen zwei Modelle alter Mühlengebäude für das Museum nachgebaut. Foto: Petra DreuWo das Mehl für Claudius’ Frühstück gemahlen wurdeZweifelsohne ist Reinfeld nicht nur mit der Karpfenzucht untrennbar verbunden, auch die Mühle am Herrenteich hat die Stadt über 800 Jahre lang geprägt. Entsprechend groß war das Interesse, als jetzt in der Seniorenwohnanlage Claudiushof, die auf dem ehemaligen Mühlengelände errichtet wurde, das Mühlenmuseum eingeweiht wurde.Zwei Jahre oder 600 Zeitstunden hat Rainer Hesse, Chef des Heimatmuseums, an der „Zweigstelle“ ... mehr »







