Familie/Freizeit/Land und Leute
05.03.2010 -
Dracula dankt für das Dachquartier
Foto 1: Jagende Fransenfledermaus – sie verzehrt in einer Nacht ein Drittel ihres Körpergewichts an Mücken. Foto: Gerhard Mäscher/Nabu
Foto 2: Freudige Gesichter: Herlich Marie Todsen-Reese (li.) überreicht die Urkunden an Landrat Reinhard Sager (2. v. li.) und die Vertreter von Neustadt, Ratekau und der Ameos-Klinik. Foto: Tonio Keller
Ostholstein ist der erste fledermausfreundliche Kreis in Deutschland
Dracula lässt grüßen – lange Zeit war die Fledermaus dem Menschen nicht geheuer. Doch richtig in die Enge kamen die „Kobolde der Nacht“ erst durch den Mangel an Brutmöglichkeiten, weil Höhlen in Totholz und ... mehr »
05.03.2010 -
Aufs Korn genommen
Ab und zu nehmen
„Das kann ich dir nicht abnehmen“, sagte meine Freundin. Ich muss zugeben, ich war erst ein bisschen eingeschnappt. Wieso glaubte sie mir nicht? Das kam so: Ich hatte endlich mal mit ihr die Bekleidungsabteilung eines Kaufhauses zum Zwecke eines längst überfälligen Hemdenkaufes aufgesucht. Vor den Kleiderständern stöhnte ich: „Ich kann mich einfach nicht entscheiden!“ Da fiel dieser Satz. „Wieso nimmst du mir nicht ab, dass ich mich nicht entscheiden kann?“, ärgerte ich mich. Doch sie hatte gemeint, sie könne mir die Entscheidung nicht abnehmen!
Jetzt war ich herausgefordert und entgegnete: ... mehr »
05.03.2010 -
Putlos wird seit 75 Jahren als Truppenübungsplatz genutzt
Foto: Das alte Herrenhaus auf Putlos. Es besteht allerdings schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Foto: privat
Foto 2: Oberstleutnant Michael Backs ist derzeit Kommandant des Truppenübungsplatzes. Foto: Bernd Gerwanski
Einsames Gut – Soldaten-Kleinstadt – Feuchtbiotop
Wenn die Kommandantur Putlos zum Jahresempfang auf den Truppenübungsplatz einlädt, dann strömen die Vertreter aus Politik, Verwaltung und Institutionen stets in großer Zahl in das Kasino der Wagrien-Kaserne bei Oldenburg. Auch beim jüngsten Jahresempfang konnte Oberstleutnant Michael Backs viele zivile wie auch militärische Gäste begrüßen. ... mehr »
05.03.2010 -
Der Engel von Heide
1.800 Menschen versorgen die Tafeln der Heider Arbeiterwohlfahrt: Reinhold Siegel (li.) und Karsten Wessels. Foto: Dieter Brumm
Reinhold Siegel hilft den Armen
Der Kaffee dampft, Bäcker haben Brötchen und Kuchen gespendet. In der Wärmestube sitzen die ersten Bedürftigen morgens um acht, suchen Schutz vor Frost und Schnee. 20 bis 30 Menschen sind es, auch zum Mittagessen dürfen sie bleiben. Und auf dem Hinterhof drängeln sich im Laufe des Vormittags diejenigen, die ohne die Lebensmittel der Tafel nicht über die Runden kommen. Zu verdanken haben sie diese Hilfe in erster Linie einem Mann: Reinhold Siegel (73), dem „Engel von Heide“.
Vor 15 ... mehr »
05.03.2010 -
Wie der Herr, so der Hund
Hunde – hier die Labradors Mys-Lee (li.) und Ollis – sind des Menschen beste Freunde, wenn sie richtig gehalten werden. Das Wissen dazu vermittelt der Kursus für den Hundeführerschein. Foto: Carsten Wittmaack
Hundeführerschein-Kurse vermitteln die richtige Haltung der Vierbeiner
Nach wie vor sind Hund und Katze die liebsten Haustiere der Deutschen. Oft werden Hunde als junge Welpen gekauft, also zu einem Zeitpunkt, wenn sie noch klein und verschmust sind. Doch sind sie erst einmal ausgewachsen, machen sie nicht nur Spaß, sondern auch viel Arbeit. So manch ein Herrchen und Frauchen wundert sich dann, wie viel Zeit ihr Liebling beansprucht. Damit es kein ... mehr »
26.02.2010 -
Ein Bild und seine Geschichte
Die Reeternter Harald Benett und Bernd Fleischmann (li.) sind bei der Arbeit – und ebenso Fotograf H. Dietrich Habbe (r.). Foto: Ulrike Baer
Auf dicken Reifen durch das Reet
Reeternte an der Trave hinter Lübeck – das Foto von Bauernblatt-Fotograf H. Dietrich Habbe zierte das Titelbild der Ausgabe Nr. 6 vom 13. Februar. Die Geschichte zu diesem Bild soll hier erzählt werden: Wie Bauer Harald Benett jeden Winter das Reet auf den Travewiesen zwischen Israelsdorf und Gothmund erntet. Wie es seine Vorfahren dort schon getan haben. Und wie Benett dafür eine eigene Erntemaschine konstruiert hat.Mit der Sense ernten kann er auch, das hat er sich angeeignet. Allerdings nur zu ... mehr »
26.02.2010 -
Aufs Korn genommen
So läuft der Hase!
Es gilt als unwaidmännisch, auf einen liegenden Hasen oder eine schwimmende Ente zu schießen, deshalb scheucht der Jäger diese vorher auf. Das hätte auch die Liechtensteiner Bank beherzigen sollen, die es versäumt hatte, einen Kunden zu warnen, dass eine CD mit seinen Daten unterwegs zur deutschen Steuerfahndung ist. Nun muss er 11,9 Mio. € Steuern zahlen und 7,5 Mio € Strafe.
Doch der Steuersünder verklagte die Bank: Hätte sie ihn gewarnt, hätte er sich selbst anzeigen können. Tatsächlich bekam er in erster Instanz 7,3 Mio. zugesprochen, doch das reicht ihm nicht. Er will 13,7 Mio. € von der Bank ... mehr »
26.02.2010 -
Bilder von Rosemarie Koczy im Jüdischen Museum Rendsburg
Foto 1: Museumsleiter Dr. Christian Walda vor einer Leihgabe des „Museums im Lagerhaus“ in St. Gallen.
Foto 2: Die große Holzstele zeigt verstörende Gestalten – zusammengepfercht wie in den Transportzügen.
Foto 3: Louis Pelosi im Gespräch mit seiner Schülerin Siri Gjesdal in Rendsburg.
Fotos: Tonio Keller
Ein buntes Leichentuch, das Grauen zu begraben
Rosemarie Koczy hat unter Toten und Sterbenden gelebt, als Kind. Die wie Skelette ausgemergelten Gestalten mit ihren langen, dürren Gliedern waren ihre täglichen Begleiter. Als Erwachsene wollte sie sie „begraben“, und zwar in Würde im ... mehr »
26.02.2010 -
Künstlerin Rita Capitain hat das „frEI“ erfunden
Das frEI soll zum Verstorbenen passen. Deshalb wird es stets individuell in Handarbeit gefertigt. Foto: Silke Bromm-Krieger
Die Urnenmacherin
Rita Capitain ist Urnenmacherin aus Passion. 2004 erfand sie die biologisch abbaubare Bestattungsurne „das frEI“. Bauernblatt-Autorin Silke Bromm-Krieger hat die Künstlerin in Blunk bei Bad Segeberg besucht.„Der Gedanke, dass eine herkömmliche Aschenkapsel kaum vollständig vergeht, mag einigen Menschen unwichtig erscheinen. Doch sich mit der Erde zu verbinden, getreu dem Motto ,Asche zu Asche’, ist ja der eigentliche Sinn einer Urnenbeisetzung“, sagt Rita Capitain und ergänzt: ... mehr »
26.02.2010 -
Die Rückkehr der großen Säugetiere
Die Isegrime stehen wieder im Mittelpunkt bei den „Eekholter Wolfsnächten“ am 27. und 28. Februar, jeweils ab 14 Uhr. Foto: Karsten PaulsenDeutscher Wildgehege-Verband veranstaltete zum 40-jährigen Jubiläum ein Seminar im Wildpark EekholtDer Deutsche Wildgehege-Verband (DWV) beging sein 40-jähriges Bestehen im Wildpark Eekholt. Die bundesweit mitgliedstärkste Organisation von Wild- und Tierparks sowie einiger Zoologischer Gärten hielt gleichzeitig ihre Jahreshauptversammlung ab sowie ein Seminar zum Thema „Die Rückkehr der großen Säugetiere“ wie Wolf, Elch, Luchs und Bär.Der Begründer des ... mehr »
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