Agrarpolitik
16.01.2012 -
Veranstaltung der Grünen gegen „Agrarindustrie“ und „Tierfabriken“
Der Saal im Landtag war bis zum Rand mit Zuhörern gefüllt. Foto: Kirsten MüllerJeder will das Wohl der BauernBei diesem Titel scheiden sich die Geister: „Tierfabrik geplant – wat nu? – Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ hieß die Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen. Rund 200 Zuhörer machten den Saal im Kieler Landtag voll, es musste ständig nachgestuhlt werden. Dafür, dass sowohl Grünen-Freunde als auch konventionelle Landwirte in großer Zahl anwesend waren, verlief die Diskussion recht gesittet und fair. Eine Verständigung miteinander war indessen kaum zu ... mehr »
16.01.2012 -
Versammlung des Kreisbauernverbandes Schleswig in Kropp zum Thema Burn-out
Präventivmediziner Wolfgang Peinicke Foto: Ann-Katrin GerwersAchtsam mit sich selbst und anderen seinZu einer gemeinsamen Veranstaltung zum Thema Arbeitsüberlastung und Burn-out luden der Kreisbauernverband Schleswig, der Landfrauenverband des Kreisteils Schleswig und die Jungen Landbienen nach Kropp ein. Rund 100 Zuhörer ließen sich von Präventivmediziner Wolfgang Peinecke über Symptome und mögliche Vorsorge informieren.„Am meisten burn-out-gefährdet ist der Begriff Burn-out selbst“, begann Peinecke seinen Vortrag. Denn der Ausdruck werde inflationär und häufig falsch verwendet und sei ein ... mehr »
06.01.2012 -
Dänemark übernimmt Ratsvorsitz der Europäischen Union
Dänemarks Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt bekommt von Europaparlamentspräsident Jerzy Buzek die Ratspräsidentschaft übergeben. Foto: dkDie Skandinavier wollen „grüne Akzente“ setzenMit dem Jahreswechsel übernimmt Dänemark für sechs Monate den Ratsvorsitz der Europäischen Union. Die erst seit Anfang Oktober bestehende Mitte-Links-Regierung unter Ministerpräsidentin Helle Thorning-Schmidt dürfte insgesamt und gerade auch in der Agrarpolitik deutlich umweltbetontere Akzente setzen als Polen, das im zweiten Halbjahr 2011 den Vorsitz führte. Wie der ... mehr »
06.01.2012 -
Erweiterter Landesvorstand tagte in Rendsburg
Der erweiterte Landesvorstand verabschiedete unter anderem ein Positionspapier zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik 2014 bis 2020 – Wortlaut siehe Ausgabe 1 vom 7. Januar 2012, Seite 8. Foto: Kirsten MüllerGAP-Positionspapier verabschiedetZu seiner letzten Sitzung des Jahres 2011 kam kurz vor Weihnachten der erweiterte Landesvorstand des Bauernverbandes Schleswig-Holstein zusammen. Bauernverbandspräsident Werner Schwarz fasste das Jahresabschlussgespräch mit Landwirtschaftsministerin Juliane Rumpf und den Vertretern verschiedener landwirtschaftlicher Organisationen und Einrichtungen zusammen (siehe Bauernblattausgabe 50 vom 17. Dezember ... mehr »
06.01.2012 -
Grenzüberschreitende Konferenz in Tondern (Dänemark)
EU-Agrarreform: Politik trifft Praxis
Am Freitag, 13. Januar, findet in Tondern im Ecco Center die grenzüberschreitende Konferenz zur erneuten Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) statt, die eine gemeinsame Veranstaltung des Bauernverbandes Schleswig-Holstein und des Landwirtschaftlichen Hauptvereins für Nordschleswig (LHN) ist.
Georg Häusler, Kabinettschef von EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos, wird an der Konferenz teilnehmen, ebenso Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (Interview auf Seite 10), und sein dänischer Amtskollege Niels Jørgen Pedersen. Abgeordnete der drei großen Fraktionen des ... mehr »
06.01.2012 -
Europas Bauern müssen mit einer Stimme sprechen
Gerd Sonnenleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und des Europäischen Bauernverbandes (Copa)Wie sind die Brüsseler Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik aus Sicht der deutschen Landwirte zu bewerten?Gerd Sonnleitner: Für die europäischen Landwirte stehen zwei wichtige politische Entscheidungen an, die miteinander verknüpft sind. Zum einen ist zu entscheiden, wie groß der EU-Haushalt für den Zeitraum von 2014 bis 2020 sein wird, zum anderen wie die Gemeinsame EU-Agrarpolitik (GAP) nach 2013 weiterentwickelt wird. Die Vorschläge der EU-Kommission für die Finanzierung der Agrarpolitik von ... mehr »
22.12.2011 -
Gesetzbeschluss des Bundestages
Kernelement der Neuordnung ist die Einführung einer zonalen Zulassung der Pflanzenschutzmittel innerhalb des Gemeinschaftsraumes. Foto: agrarpressNeuordnung des Pflanzenschutzrechtes Die aufgrund neuer europäischer Vorgaben erforderliche Anpassung der nationalen Pflanzenschutzbestimmungen hat die letzte große politische Hürde genommen. Der Bundesrat ließ das vom Deutschen Bundestag am 10. November beschlossene Gesetz zur Neuordnung des Pflanzenschutzrechtes am vergangenen Freitag passieren. Mit diesem wird die EU-Verordnung über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln umgesetzt. Kernelement ist die ... mehr »
22.12.2011 -
Stellungnahme des Deutschen Bauernverbandes zur Umsetzung des Pflanzenschutzrechtes
Verfügbarkeit von Mitteln vorantreiben
Die Umsetzung des neuen Pflanzenschutzrechts muss verhältnismäßig und praxistauglich erfolgen, um neuerliche Belastungen für die deutschen Landwirte zu vermeiden und die europäische Harmonisierung des Pflanzenschutzrechts nicht zu gefährden, erklärte der Deutsche Bauernverband (DBV) anlässlich der Verabschiedung des Pflanzenschutzgesetzes im Bundesrat. Das neue Pflanzenschutzgesetz orientiere sich in weiten Teilen an den Vorgaben des europäischen Pflanzenschutzpaketes, so der Deutsche Bauernverband, doch würden bereits diese neuen europäischen Vorgaben ... mehr »
22.12.2011 -
EU-Vorschläge zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik
Der Bundesrat mit Sitz in Berlin hat seine bisherige Position zur Reform der EU-Agrarreform bekräftigt. Foto: BundesratBundesrat stimmt grundsätzlich zuDie Länder haben ihre bisherige Position zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) bekräftigt. In seiner Stellungnahme zu den Legislativvorschlägen der Europäischen Kommission übernahm der Bundesrat weitestgehend den Beschluss der Länderagrarminister vom Herbst dieses Jahres in Suhl. Darin wird die Bereitstellung eines Anteils der betrieblichen Ackerfläche „orientiert am Kommissionsvorschlag“ als ökologische ... mehr »
22.12.2011 -
Leistungsreserve in der Zweiten Säule
EU-Agrarminister dagegen
Die sogenannte leistungsgebundene Reserve ist vielen EU-Mitgliedstaaten ein Dorn im Auge. Das hat sich während der Aussprache zwischen Agrarministern und Europäischer Kommission über die Reformvorschläge zur ländlichen Entwicklung in Brüssel gezeigt. Nach dem Willen der Brüsseler Behörde sollen die EU-Mittel für die Programme zur Förderung des ländlichen Raums nach 2013 nicht unmittelbar vollständig ausgezahlt werden; 5 % will die Kommission zurückhalten und erst dann freigeben, wenn vorher vereinbarte Zielvorgaben nachweislich erreicht wurden. Dabei geht es zum ... mehr »






